Gibt es eine „bewährte“ Laufzeit aus TCO-Sicht?

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Patrick Ineichen

CEO und Partner der procorp GmbH

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36 Monate? 48 Monate? Oder doch 60 Monate?
Viele Flotten folgen historisch gewachsenen Austauschzyklen. Doch aus Sicht der Total Cost of Ownership (TCO) ist nicht die Vertragsdauer entscheidend – sondern der Kostenverlauf über den gesamten Lebenszyklus eines Fahrzeugs.

Warum die Laufzeit den TCO massgeblich beeinflusst

Die wirtschaftlich optimale Nutzungsdauer liegt dort, wo die jährlichen Gesamtkosten pro Fahrzeug ihren Tiefpunkt erreichen.

Dabei wirken drei zentrale Kostentreiber:

  • Abschreibung & Restwert: Früher Ersatz erhöht die Kapitalbindung, zu spätes Ersetzen reduziert den Wiederverkaufswert.
  • Wartung & Reparaturen: Mit zunehmendem Alter steigen Instandhaltungs- und Ausfallkosten.
  • Energie & Effizienz: Neue Antriebe (insbesondere EV) verändern die Betriebskostenstruktur deutlich.

Unsere Empfehlung für Firmenflotten

Eine „Standardlaufzeit“ gibt es nicht.
Die optimale Ersatzstrategie basiert auf einer datenbasierten TCO-Analyse pro Fahrzeugsegment und Nutzungstyp.

Wichtige Fragen:

  • Wie entwickeln sich Wartungskosten ab Jahr 4 oder 5?
  • Wie entwickelt sich die Technologie bei den Elektrofahrzeugen?
  • Ab welchem Zeitpunkt kippt die jährliche Kostenkurve?
  • Wie verändert der Antriebswechsel (ICE → EV) die Lifecycle-Kosten?

Mit einem strukturierten TCO-Benchmarking oder einer Ausschreibung basierend auf TCO lassen sich diese Fragen faktenbasiert beantworten.

Fazit

Die optimale Laufzeit ist kein Vertragsstandard – sondern ein Kostenminimum.
Wer seine Replacement-Policy konsequent an TCO-Kennzahlen ausrichtet, reduziert Stückkosten, verbessert Planbarkeit und steigert die Wirtschaftlichkeit der gesamten Flotte. 👉 Gerne unterstützen wir Sie in der Festlegung der wirtschaftlichsten Laufzeiten für Ihre Fahrzeuge. Mehr dazu und individuelle Benchmark-Möglichkeiten finden Sie hier:

 

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